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rum (kleingeschrieben)

rum ists

Morgen steigen wir in den Flieger. Mein Gepäck wird hoffentlich irgendwann im Container per Schiffchen nachreisen.

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Auch wenns im Moment ein wenig traurig ist, bringe ich schöne Erinnerungen mit.

Auf Wunsch werde ich euch davon gerne berichten. Unterstützen werden mich dabei Teile meiner 90000 Photos (ich kanns selbst fast kaum glauben) und mehrere Stunden Video 🙂

Schee wars

 

Unikümmer

Ich bin mir nicht sicher ob die Überschrift für die folgend beschriebenen Dinge zutreffend ist, aber mir ist nichts prägnanteres dazu eingefallen. Alle, die schon hier waren, werden sich jedoch sicher erinnern und vielleicht schmunzelnd oder auch kopfschüttelnd diese Zeilen lesen.

Badehosenstammplatz

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Im mehrmals täglichen Wechsel sind hier meine Lieblingsbadehosen ausgestellt. Die Tatsache, dass meine Abstammung 1/32 schwäbische Gene enthält, erklärt vielleicht auch das zögerliche Entsorgen überalteter Exemplare.

Hermann

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Die Markierungsboje fürs Schnorcheln hat nur einen einmaligen Einsatz erfahren. Dennoch hat sie dauerhaft ihren Stammplatz an der Reling.

Wäscheleine

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Diese dünne Schnur hängt seit Marokko. Ein Wunder, dass sie tausenden Seemeilen, hunderte schwere Wäschestücke und häufiges Mitdemkopfhängenbleiben überstanden hat.

Wurfsack

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Zum Glück unbenutzt – wenn auch die Handhabung zeitaufwendiges Entwursteln bedeutet hätte.

Türstopper

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Nachdem das Tagewerk des italienische Türprofis nach einem weiteren Tag im August versagt hat, tut nun seither diese Konstruktion zuverlässig ihren Dienst.

Lampe

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Einstmals schönes Geburtstagsgeschenk zu meinem 50. hält das Ding mechanisch immer noch. Die Baumarkt-Solar-Elektrik streikt jedoch schon seit Monaten. Die Lampe wurde zum Jahreswechsel für wenige Wochen durch einen Weihnachtsbaum ersetzt.

Blauer Lappen

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Eigentlich ein Pullover, welcher von Nikki im August vor Cannes gefunden und hochgetaucht wurde. Schützt vor Hitze und Dreck bei der Motorschrauberei. Die schlampige Befestigung sollte eigentlich dazu führen, dass wir das hässliche Ding möglichst schnell wieder verlieren – aber nein …..

Kartentisch

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Erinnert sehr an meinen Schulschreibtisch. Frei nach: „nur das Genie überblickt das Chaos“.

Hüte

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Stammplatz in bester Aussichtslage aber seltenst benutzt.

Kosmetikbox

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Sammelsurium allerlei Dinge welcher sich Rückreisende dankenswerterweise gerne entledigen.

Besen

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Er hat auch einen Stammplatz neben der Tür in allerbester Lage. Dieser stumme Impuls versagt aber des öfteren.

Kabinenleuchte

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Kreativ ausgearbeitetes Wasserauffangbecken, welches ungewolltes Duschen in meiner Koje verhindern soll.

Seifenblasen

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Eigentlich sind Seifenblasen was schönes und erfreuen jung und alt. Aber nicht immer. Vor etwa 10 Tagen hat unser Dinghi (Beiboot) etwas schlapp gemacht. Eigentlich hat so ein Dinghi meist 3 Luftkammern. Das Problem trat in der vorderen mittleren Kammer auf. Die beiden größeren Hauptkammern an der Seite waren zunächst noch einwandfrei. Dies hat sich aber zwei Tage später geändert und ich befürchtete schon 3 Probleme. Zum Glück gibts hier in Marigot aber einen Dinghiflickexperten. Ich habe ihn dann aufgesucht und das/die Problem(e) beschrieben. Die vermeintlich gute Nachricht war, dass die Trennung der Kammern nur eine Notsicherheit wäre und diese nach wenigen Tagen durchlässig würde – also wieder nur ein Problem. Die schlechte Nachricht war jedoch, dass er keine Zeit hätte und eine Reparatur auch ziemlich kostspielig sein würde. Also hab ich mich mit eigenen „Bordmitteln“ selbst auf die Suche nach dem einen Problem gemacht. Spülmittel leicht verdünnt hilft bei der Problemsuche. Zum Glück war ich schnell fündig und die Stelle war auch leicht zugänglich an der Oberseite an einer Nahtstelle. Der mitlerweile große Bordmittelfundus gab auch noch Zweikomponeneten-PVC-Kleber her.

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Die Behandlung hat aber nur teilweise Abhilfe geschaffen. Auch die zusätzliche sakrale Beklebung der Problemstelle half nicht wirklich viel.

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Das Dinghi hält seit dem die Luft noch für ca. 10 Minuten – Tendenz fallend. Somit war es notwendig den kostspieligen Experten mit einzubeziehen. Heute morgen war ich dann zusammen mit dem Problemobjekt bei ihm vorstellig. Die Entfernung dorthin beträgt ca. 1 Seemeilen, also knapp 2 Kilometer. Zu Glück macht unser Dinghi in Gleitfahrt über 15 Knoten, sodass die Strecke nachpumpfrei überwunden werden konnte. Er meinte dass solche Mittelmeer-PVC-Dinghis aufgrund der UV-Strahlung hier nur eine Lebenserwartung von ca. 2 Jahren hätten. Er könne aber helfen und hätte auch Zeit sich der Sache anzunehmen. Nur, heute nicht, sondern erst am Montag. Erstaunlicherweise ist die Ursache nicht etwa ein karibisches Rechtzeitiginswochendegehen – sondern das Wetter. Es hätte heute 97% Luftfeuchtigkeit und da würde kein Kleber halten. Am Montag wirds vermutlich besser. So müssen wir später unsere neuen Gäste samt Gepäck mit dem schlappen Dinghi abholen.

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Zum Glück konnten wir aber vorhin unseren Wassermacher wieder reparieren, sodass wir der Schwüle wieder mit Süßwasserduschen entgegentreten können.

zu kurz

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war wohl der Beitrag gestern im Fernsehen. Dies haben mir auch einige von euch bei den Rückmeldungen bestätigt. Björn meinte, dass wohl das Beziehungsdrama hier auf dem Schiff gefehlt hätte – besser nicht 🙂

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ist wohl mancher Arm

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ist wohl oft der Atem beim Schnorcheln bzw. Tauchen

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ist meist der Abstand der Zigaretten – jeglicher Zusammenhang wäre aber rein zufällig

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war wohl meine Ausdauer beim Allzweitäglichencasikielweghoppeln auf dem Vorschiff – es hat bei mir nur zur einmaligen Teilnahme gereicht

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war aber wiederum die Lebensdauer der Rum-Flaschen

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war immer die Aufenthaltsdauer von euch Freunden

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ist sicher manche spektaluäre Landebahn hier auf den karibischen Inseln

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sind häufig die kabbeligen Wellen, während die lange Atlantikdünung meist sehr angenehm ist

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ist häufig die Reichweite der WLAN-Antenne

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war häufig die Lebensdauer einiger meiner Spielsachen, insbesondere Paddelboot und Laptop

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ist leider das Durchhaltevermögen unserer Batterien, was häufiges Ladedieseln bedeutet

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war auf dem Atlantik die Feuerfestigkeit von der 50 mm^2 Hauptstromleitung

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war auch die Feuerfestigkeit des Rumpfes neben der Brandstelle

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kam wohl auch der Einsatz von Dichtmaterial an allen erdenklichen Stellen

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kamen wohl auch Fürsorge, Pflege, fachmännische Wartung und Unterstützung durch unsere lieben italienischen Vercharterer

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ist demnach die Restzeit, die wir hier noch verbringen werden

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Raus aus der Tretmühle

“ Dieter (50) aus Mannheim ist Lehrer an einer Berufsschule und ein begeisterter Segler. Mehr und mehr hatte er den Eindruck, dass er den Enthusiasmus und die Motivation für seinen Beruf verloren hat. Die Schule gestattete ihm ein ganzes Jahr Auszeit und die möchte Dieter nutzen: Er will die Welt umsegeln. Finanzieren kann er dies nur, weil er ständig zahlende Freunde mit an Bord nimmt. Anders als Monique scheint jedoch Dieter aus seiner Rolle als Lehrer nicht herauszukommen: Skipper Dieter motiviert, fragt und lehrt seine Mitsegler nach bestem pädagogischem Wissen und Gewissen. “  (Quelle  ZDF)

 

Am kommenden Dienstag wirds nun wohl endlich ausgestrahlt.

Ich habs schon gefunden.

Hier ein paar Screenshots:

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„Haialarm“ vor Tintamarre

Gestern haben wir wiederholt die kleine Insel Tintamarre angelaufen.

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Zum Glück waren diesmal weniger Schwimmnudeln und Turtle-Chöre anwesend. Hat dies einen Grund? Wurden etwa die Schildkröten vertrieben? Nein, Schildkröten konnte man noch ergattern.

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Oder gibt es einen Zusammenhang zu unserer Sichtung eines haiähnlichen Wesens letzter Woche. Haben etwa noch andere diese Gefahr wahrgenommen. Eine junge Schönheit hat sich vermutlich deshalb sogar an den Strand geflüchtet.

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Andere versuchen sich sogar deshalb im Sand zu vergraben.

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Möglicherweise wird auch versucht die Bestien mit Eis zu besänftigen. Heute morgen lies mich aber meine Neugierde nicht in Ruhe und ich beschloss mich dieser „Gefahr“ auszustetzen. Als Bewaffnung wählte ich meine Kamera um das Böse multimedial zu dokumentieren.

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Aber was ich da sehen konnte überstieg meine schlimmsten „Befürchtungen“. Es waren nicht nur diese wilden Bestien anwensend. Nein, auch hunderte andere kleinere Fische tummelten sich unter unserem Katamaran.

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Haben sie sich ihrem Schicksal schon ergeben und warten geduldig auf ihren bevorstehenden Tod? Haben sie suizidale Absichten? Bei weiterer Betrachtung der Situation erschien es mir eher als eine friedliche Koexistenz.

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Dann aber geschah das Unfassbare. Zielstrebig schnellte eine der Bestien flink in eine Richtung.

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Wer oder was war das Ziel dieser Attacke? Das Hervorschnellen endete an unserem Unterwasserschiff. Und das Seeungetüm kaute anschließend genüsslich an den Algen unseres Schiffes herum. 

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Gibt es etwa „Veggie-Haie“? Hat dieser Hai auch mit seinen Kumpels Skat gespielt, dabei verloren und muss als Strafe ein Stück Unterwasserschiff säubern? Vermutlich hat mich aber letzte Woche jemand erhört und hat zur Abschreckung der „Turte-Chor-Schwimmnudeln“ diese harmlosen vegatarischen Haiimmitate gesschickt.

bitte das Wort „turtle“ verbieten

Ich weis nicht, ob es im angelsächsischen Raum was ähnliches wie das Institut der deutschen Sprache gibt – falls ja, geht dieser Apell an die Verantwortlichen dort. Traurig genug, dass hier im französischen Teil von St. Martin fast schon alle englisch sprechen und fast alles amerikanisiert wurde. Wo bleibt da der Stolz der „grande nation“. Obwohl es den Franzosen sicher gut tut, wenn sie ihr Englisch ein bisschen verfeinern.
Aber zurück zur Überschrift. Wir liegen gerade vor einem tollen Strand der kleinen unbewohnten Insel Tintamarre, welche sich vor der Nord-Ost-Ecke von St. Martin befindet.

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Eigentlich sollte man sich hier vor den tausenden „Individualtouristen“ auf den Kreuzfahrtschiffe sicher fühlen, da hier weit und breit keine Einkaufs“mall“ (sorry, für das Neudeutsch) zu finden ist. Aber weit gefehlt. Schon auf dem schaukeligen Weg hierher wurden wir des öfteren von kleinen schnellen „vollbeladenen“ Motorbooten überholt.

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Wohin die wohl alle wollen? Hier angekommen wurde uns dies jedoch schnell klar. Schon das Anlegen an der Boje erwies sich als äußerst schwierig, da sehr achtsam um zig Schwimmnudeln herumnavigiert werden musste.

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Beim Genuss des Anlegers fiel uns aber schon auf, dass die, mit leichtem Brandungsrauschen untermalte, Stille hier doch ziemlich gestört wird. Alle paar Minuten wiederholt sich hier ein ähnliches Schauspiel. Irgendeine schnorchelnde Schwimmnudel brüllt zunächst als erste das Wort „turtle“.

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Danach eilen weitere umhertreibende Schwimmnudel hinzu und stimmen in den „turtle-Chor“ mit ein. Nun beginnt eine Art Treibjagd, welche natürlich weiterhin mit „turtle“-Rufen begleitet wird. Vermutlich der Romantik wegen, jagen manche sogar händchenhaltend.

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Auch ein Formationsangriff kann beobachtet werden.

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Hat die Schildkröte es nun geschafft Luft zu schnappen, taucht sie meist schnell wieder ab und der „turtle-Chor“ beginnt langsam zu verstummen. Manche versuchen auch, vom Motorboot aus die Schildkröten auszuspähen um dann den Schwimmnudeln die Position mitzuteilen.

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Doch nicht immer mit Erfolg.

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Ich muss zugeben, auch mich faszinieren diese graskaueneden Tiere, die sehr lange auf dem Grund liegend Luft anhalten können.

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Meine Versuche, diese schönen Meeresbewohner zu berühren, waren auch lange nicht mit Erfolg gekrönt.

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Kommt man diesen gemütlichen Tieren zu nahe, schaffen sie es jedoch, sich mit ein paar gekonnt flinken Flossenschlägen sich zu entfernen.

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Heute nachmittag waren meine Versuche jedoch erstmals erfolgreich.

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Ein tolles Gefühl. Aber glaubt mir, ich habe noch nie „turtle“ gebrüllt.  

Einbrecher haben keine Chance

Leider gibt es hier immer wieder Berichte über Einbrüche und Überfalle auf Schiffe. Erst in jüngster Zeit  kam dabei auf St. Vincent sogar ein deutscher Segler ums Leben. Wir sind zwar in den kommenden Wochen nur noch auf den Leeward-Inseln unterwegs, also eher die sicheren wohlhabenderen Inseln – aber Sicherheit ist dennoch wichtig. Die vergangenen Wochen hatten wir dafür nachts immer unsere 12 € Baumarkt-Alarmanlage aktiviert.

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Sie glänzte jedoch mehr durch Fehlalarme meist aufgrund von Fehlbedienungen. Dennoch gab dies ein gewisses Gefühl an Sicherheit. Seit voriger Woche haben wir nun Uli.

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Dieses batterielose Gerät ist relativ wartungsfrei, bedarf aber dennoch der ein oder anderen Schmierung.

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Auch feste Brennstoffe sind hin und wieder von Nöten.

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Dafür arbeitet dieses Gerät sehr zuverlässig und schaltet sich sogar selbstständig ein und aus. Die ein oder andere Fehlaktivierung am hellichten Tag nimmt man dafür gerne in Kauf.

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Uli kann aber auch noch mit weiteren Features aufwarten. Als mULInex produziert er feinst geschnittene Zwiebeln, Karotten usw. . 

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Vorzüglich eignet er sich auch als Obenaufderbanksitzer (Rudergänger).

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Insbesondere die Wasserdichtgkeit nach IP 67 zeichnet ihn besonders aus.

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IP 67 bezeichnet auch gute Staubdichtigkeit, was sich insbesondere beim Düsentriebwerksandstrahlen bewährt.

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Trotzdem muss diese Maschine auch ab und zu gereinigt werden. Aber auch dies erledigt sie selbstständig und resourcenschonend im üppig vorhandenen Salzwasser.

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Schön, dass du da bist, Bruderherz.

Jumbo

Welche Begriffe fallen einem Kind (oder auch älterem Kind) bei der Fliegerei ein. Vielleicht auch, da mein dritter Flug im Jahr 1971 mit einem solchen nach Malle ging. Nun sucht das ältere Kind hier auf St. Maartem schon seit Tagen auch nach einem solchen. Gestern gab es dazu mit dem Roller eine Ausfahrt an die berühmte Mahoo-Bay.

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Es war aber nur Kleinkram unterwegs. Auch dieses Exemplar verdient wohl nicht wirklich den  Namen.

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Sind etwa gut motorisierte Boote damit gemeint.

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Oder auch die Durchfahrt durch die große Brücke an der Simpson Bay.

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Das hier ist wohl ähnlich groß – aber dennoch nicht zufriedenstellend.

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Obwohl wir diesmal außerhalb der Antennengefährdungszone sehr langsam die Bay  auf dem Weg zu unserer jetzigen Ankerbucht passiert haben war trotzdem wieder nur Kleinkram unterwegs.

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Aber hier hat es nun geklappt. Die KLM macht wohl alle zwei Tage das Erlebnis möglich. Zwar waren wir ein bisschen entfernt – aber ich bin

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kindgemäß glücklich.

Schweizer Woche

In den letzten Wochen haben wir erstmals die Leeward-Island besucht. Seit dem wird nun unser Wechselhafen das französisch-niederländische St. Martin/Sint Maarten sein (das mit den Fliegern).

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Der Weg dorthin führte uns unter anderem über Antigua. Als ich gerade konzentriert am PC bei den Einklarierungsbehörden saß, hörte ich auf einmal „high Dieter“ hinter mir. Es war der „Dauerauswanderer“ Kai mit dem ich schon ein paar mal segeln war (www.sy-silence.de). Klein ist doch die Welt.

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Auf St. Martin ging die „Trefferei“ schon gleich weiter. Unsere schweizer Freunde Franziska und Peter haben wir da wieder (allerdings abgesprochen) getroffen.

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Seit Almerimar in Südspanien sind sie uns mehr oder weniger direkt immer wieder hinterher gefahren. Aber jetzt waren sie erstmals vor uns da. Nun fahren wir schon seit einer Woche gemeinsam (wir leider hinterher) durch die kleinen Antillen. Obwohl sie aus „Unkenntnis“ oder Rücksichtnahme immer nur mit „schweizer“ Besegelgung unterwegs sind, habe wir fast keine Chance.

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Unsere Vermutung ist, dass man in der Schweiz erst im zweiten Segeljahr das zweite Segel benutzen darf. Aber auch bei der Dinghi-Größe darf man sich wohl erst nach einigen Monaten dort steigern, was aber dann wohl ersichtlichen Spaß bereitet.

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Unsere Route führte uns zunächst nach Anguilla. Die Aufschrift „Welcome to Paradise“ am Gebäude der Einklarierung trifft wohl ziemlich zu. Insbesondere wenn man die beiden vorgelagerten Inseln Prickley-Bay und Palm Island besucht.

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Die Inselchen kann man aber nur mit dem Dinghi betreten, welches bei 9-Personen-Besetzung und ziemlich Welle eher einer Fußbadeanstalt und fast einem U-Boot glich.

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Seit dem gab es nicht nur Dinghi-Tests und Regatten sondern auch viele nette gemeinsame Abende mit und ohne Skat aber immer mit Rum.

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Die Route führte uns dann weiter nach Saba, wo übrigens der höchste Berg Hollands liegt.

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Leider haben wir dort außer der sehr schaukeligen Boje nicht wirklich viel gesehen. Durch den relativ starken Wind war es sehr unbequem und wirkte auch ein wenig unwirklich.

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Weiter gings vorbei an Statia nach St. Kitts. Dort passen einige Kreuzfahrer hin und man hat demnach auch eine Infrastruktur nach amerikanischem Vorbild geschaffen.

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Die kleine Inselrundfahrt eröffnete uns dann aber auch schönere Seiten.

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Nun leigen wir vor Nevis (zum Glück wieder karibischer) und warten auf den vermutlich endgültigen Abschied mit unsreren (mitlerweile durch Andrea verstärkten) schweizer Freunden. Sie wollen langsam gen Süden um einigermaßen hurricanesicher den Sommer zu überstehen um dann im nächsten Frühjahr bei Panama „durchzumachen“. Heute nacht um 3:00 werden uns deshalb leider unsere Wege trennen. Aber eine Fortsetzung auf dem Vierwaldstädtersee sowie dem Mannheimer Altrhein ist schon geplant.